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Diözesancaritasdirektor Prälat Johannes Nar
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1921 16. März: Gründung des Diözesancaritasverbandes, Vorsitzender wurde Domkapitular Prälat Magnus Niedermaier, erster Geschäftsführer
(Diözesancaritasdirektor) wird der Diözesan-Jugendsekretär Johannes Nar. Ortscaritasausschüsse und eine Caritasfachbücherei
werden gebildet; die Caritas ist Herausgeberin der Kirchenzeitung mit einer Auflage von 6000 Exemplaren.
1922 Die Diözesanorganisation und die Pfarrcaritasausschüsse werden ausgebaut. Am 15. Mai verstirbt Prälat Niedermaier. Nachfolger
wird Domkapitular Johann Evangelist Deller.
1923 Gründung der Vereinigung für Familienhilfe und Beginn der Müttererholung.
1925 Seit Juli hat der Caritasverband in Bayern das Recht zu öffentlichen Sammlungen.
1926 Der Erweiterungsbau des Ulrichsheims wird eingeweiht. Der Caritasverband bezieht sein neues Bürohaus in der Volkhartstraße
9.
1927 Mit dem Erscheinen des "Katholischen Sonntagsblattes für das Bistum Augsburg" wird die Herausgabe der eigenen Kirchenzeitung
eingestellt. Der Verein Katholische Trinkerheilstätte e.V. wird gegründet.
1928 Das Johannesheim Meitingen wird als Trinkerheilstätte eröffnet.
1929 Gründung des Vereins "Elisabeth-Heim" zur Schaffung eines Müttererholungsheimes in Utting, das Ende Oktober als erstes bayrisches
katholisches Müttererholungsheim eröffnet wird. Neu errichtet wird u.a. auch das Notburgaheim in Westheim.
1930 Bischof Maximilian von Lingg stirbt. Sein Nachfolger Josef Kumpfmüller schreibt in sein Wappen "Caritas Christi urget nos".
Prälat Deller tritt als erster Vorsitzender zurück, Nachfolger wird Domkapitular Wendelin Weber.
1931 Im Ulrichsheim Augsburg richtet der Caritasverband ein Wandererheim ein. Wilhelm Renz errichtet das Emmaus-Heim für Wanderer
mit Arbeitsstätte und ein Altersheim in Gundelfingen.
1932 Gründung des Katholischen Heimatwerkes für freiwilligen Arbeitsdienst; Bildung des Diözesanrates für das Anstaltswesen. Die
zunehmende Not zwingt dazu, in 192 Speisungsstellen 2.617000 Essensportionen auszugeben.
1935 Das Bistum Augsburg erzielt das beste Sammlungsergebnis in Deutschland mit 14,8 Pfennig pro Katholik. Die Caritas betreut
die vom Reichsarbeitsdienst zurückkehrenden jungen Menschen. Ab November sind die Lebensmittelsammlungen der Caritas sowie
die öffentlichen Sammlungen verboten.
1936 Die staatlichen Repressalien werden immer schärfer. In einem Hirtenwort erklären die Deutschen Bischöfe: "Wir können nicht
begreifen, dass man den mildtätigen segnenden Arm der Caritas immer mehr verkürzt und die katholischen Schwestern von den
Krankenbetten und aus den Kindergärten verdrängt."
1937 Caritaspräsident Dr. Kreutz sammelt in Freiburg in der "Reichsgemeinschaft freier Caritasschwestern" jene Schwestern, die
sich nicht an die NS-Schwesternorganisation anschließen wollten.
1938 Die Sammlungstätigkeit der Caritas muss sich auf den kirchlichen Raum zurückziehen.
1939 Staatliches Verbot des katholischen Bahnhofdienstes. Bischof Josef Kumpfmüller beauftragt den Caritasverband mit dem katholischen
"Seelsorgedienst". Caritaspublikationen müssen ihr Erscheinen wegen Papiermangel einstellen. Das Caritaswerk umfasst im September
1939 folgende Einrichtungen: 164 geschlossene Anstalten mit 12.200 Betten, 82 Kindergärten, Krippen und Horte mit 4.500 Plätzen,
102 Nähschulen und Nähstuben, 154 ambulante Krankenpflegestationen mit 440 Krankenschwestern und 69.000 Mitgliedern, 28 Anstalten
standen mit 436 Schwestern und Brüdern mit 3530 Betten für Lazarett- und Krankenhauszwecke zur Verfügung;
1940 Domkapitular Dr. Albert Vierbach übernimmt den Vorsitz des Caritasverbandes von Prälat Wendelin Weber. Die Caritas beginnt
mit der Seelsorgehilfe für Gefangene aus Polen und der Tschechei in 20 Lagern im Bistum Augsburg. Das "Elisabeth-Heim" Utting
wird zwangsweise zu einem Kinderkrankenhaus für Umsiedler umgewandelt.
1942 Der Caritasverband übernimmt die Diözesanmeldestelle für die "Wandernde Kirche".
1943 Die Caritas hat den Auftrag, sich um die "nicht-arischen" Katholiken zu kümmern. Die Caritas hat noch 76 Anstalten mit 8792
Betten, 77 Kindergärten und 24 Nähschulen.
1944 Nach verheerenden Bombenangriffen auf Augsburg sind 120.000 Menschen obdachlos. Zwei Drittel der Stadt sind zerstört. In Altersheimen
kann nicht mehr geheizt werden.
1945 Infolge eines Bombenangriffs brennt das Caritashaus in der Volkhartstraße 9 bis auf die beiden unteren Stockwerke aus. Nach
der Besetzung Augsburgs durch die Amerikaner schließen sich Caritas und Innere Mission zur Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen
Wohlfahrtspflege zusammen. Sie beginnen mit dem Bahnhofsdienst (bis Ende des Jahres werden 33000 Menschen betreut) und den
Speisungen. Konstitution der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zwischen Caritasverband, Innerer Mission, Rotem
Kreuz und dem Wohlfahrtsamt der Stadt Augsburg. Der Caritasverband richtet einen kirchlichen Vermissten- und Suchdienst ein.
Zur Instandsetzung der vielen zerstörten Wohnungen wird ein Verein "Christliche Wohnungshilfe" gegründet.
1946 Die "Christliche Wohnungshilfe" beschließt den Bau von zwei Auffanglagern mit 4200 Betten. Der Caritasverband übernimmt die
Ausstattung und Betreuung. Die Caritas verteilt Hilfsgüter, die aus aller Welt gespendet werden. Stadtkaplan Hermann Lutz
tritt als Caritassekretär in den Dienst der Caritas. Er ist besonders für die Betreuung der Kriegsgefangenen zuständig.
1947 Seit Kriegsende wurden 29 Anstalten neu gegründet. Die Zahl der ambulanten Stationen ist von 159 auf 205 gestiegen, in ihnen
leisten 411 Schwestern ihren Dienst. Im Juni 1947 verfügt die Caritas über 28 Kreiscaritasstellen und 8 Caritassekretariate
in den Städten.
1949 Bischof Dr. Joseph Kumpfmüller stirbt am 09. Februar. Papst Pius XII. ernennt den Hochschulprofessor Dr. Joseph Freundorfer
zum Bischof von Augsburg. Gründung des bayrischen Jugendplanes und des bayrischen Jugendsozialwerkes.
1950 Das Jugendwohnheim St. Canisius wird für heimatlose Jugendliche in Berufsausbildung in der Haunstetter Straße in Augsburg
erstellt.
1951 Das Ulrichsheim Augsburg wird erweitert. Zur Linderung der Hochwassernot in Italien unterstützt der Caritasverband das Italien-Hilfswerk.
1952 25 Jahre nach der ersten Veröffentlichung der "Augsburger Caritasstimmen ", die der NS-Zensur zum Opfer gefallen sind, kommt
das neue "Caritas-Werkblatt für das Bistum Augsburg" heraus. Gründung des Katholischen Lagerdienstes (KLD ) aus dem Referat
Vertriebenenhilfe des Deutschen Caritasverbandes.
1953 13 neue Kindergärten entstehen und weitere 17 sind im Bau. Eröffnung der ersten Psychosozialen Beratungsstelle im Bistum in
der Stadt Augsburg.
1955 Die Jahrtausendfeier des Hl. Ulrich begeht der Caritasverband mit einem Krankentag und einer Armenspeisung. Seit Kriegsende
wurden 46 Kindergärten neu eingerichtet, wobei 73 % der Kosten aus Eigenmitteln bestritten wurden.
1956 An 17 Kursen für häusliche Krankenpflege nehmen 490 Personen teil. Aus den USA treffen weitere Hilfssendungen ein. Die eigene
Sammlung ergibt 14.500 Zentner Kartoffel und 4.300 Zentner Getreide. Die Caritas betreut 384.137 Menschen, davon in der offenen
Fürsorge 274.000, 13.500 in Kindergärten, 65.000 in Heimen und 31.700 in häuslicher Krankenpflege.
1957 Einweihung des Müttererholungsheimes St. Maria in Wertach und des Frauenwohnheimes St. Mechthild in Augsburg.
1960 Der Caritasverband beginnt mit dem Bau des Caritasaltenheims am Caritasweg. 13 große Schulungskonferenzen erreichen 933 hauptberufliche
Mitarbeiter, Erziehungskräfte, Krankenschwestern, Fürsorgerinnen und Anstaltsleiter.
1962 Wegen der allgemeinen Schwesternnot ist die Anzahl der ambulanten Krankenpflegestationen auf 141 gesunken. Das Altenheim St.
Josef in Oberreute wird erworben.
1963 Am 11. April stirbt Bischof Dr. Joseph Freundorfer. Im Oktober wird Subregens Dr. Josef Stimpfle von Papst Paul VI. zum neuen
Bischof von Augsburg ernannt. In diesem Jahr beginnt mit einer sozialpädagogischen Fachkraft die Fachberatung für die Kindertagesstätten.
1964 Am 1. Dezember stirbt Infolge eines Autounfalls Caritasdirektor Prälat Johannes Nar.
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Diözesancaritasdirektor Prälat Hermann Lutz
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1965 Bischof Dr. Josef Stimpfle ernennt Hermann Lutz zum neuen Diözesancaritasdirektor. Das Speisungswerk teilt 68.734 Essensportionen
aus, davon 48.424 an Kindergärten.
1967 In Neu-Ulm wird das Caritasaltenheim Albertus-Magnus mit 140 Plätzen eröffnet. Die Zahl der Kindertagesstätten und halboffenen
Einrichtungen erhöht sich auf 210. Das Katholische Diözesan-Altenwerk wird gegründet.
1968 Die Sammlung für die Hungersnot in Biafra erbringt 781.063,97 DM. Die Auswanderungsberatung betreut nahezu 1000 Klienten.
Die Arbeit in den "Beschützenden Werkstätten" für Behinderte in Augsburg beginnt.
1969 Einrichtung eines regelmäßigen Pressedienstes (PCA). Die Ulrichswerkstätten betreuen mittlerweile 24 behinderte Menschen.
1970 Domkapitular Msgr. Rudolf Schmid löst Dompropst Dr. Albert Vierbach als 1. Vorsitzenden ab. Die Beratung ausländischer Arbeitnehmer
besonders aus Italien, Spanien und Portugal und die Schaffung von sozialen Beratungszentren nehmen weiter zu.
1971 Der Caritasverband übernimmt die Verwaltung der Stiftung "Pflegeanstalt Schweinspoint" mit 242 Pflegebedürftigen.
1972 In Oberreute wird ein Familienferienheim für 55 Personen eröffnet. Die Bahnhofsmissionen in Augsburg und Kempten wurden von
29.026 Personen in Anspruch genommen.
1973 In Peißenberg werden das Caritas-Altenheim St. Ulrich für 130 Senioren eingeweiht und eine Psychosoziale Beratungsstelle in
Kempten eröffnet. Der Caritasverband übernimmt das Emmausheim und das Altenpflegeheim St. Michael in Gundelfingen.
1974 Der Caritasverband übernimmt das Altenpflegeheim Schloss Straß und gliedert es der Stiftung Schweinspoint an.
1976 Nach Abschluss der Umbauarbeiten stehen in den Ulrichswerkstätten 300 Arbeitsplätze für Behinderte zur Verfügung. In Königsbrunn
geht das Caritasaltenheim St. Hedwig mit 108 Plätzen für Senioren in Betrieb.
1978 Unter Mithilfe der Diözese zieht der Diözesancaritasverband mit all seinen Dienststellen in das neue Caritashaus Auf dem Kreuz
41 ein.
1979 Das Haus St. Simpert wird nach der Renovierung als Langzeit-Wohnheim für 40 behinderte Menschen bezogen. Der Sozialpsychiatrische
Dienst wird in Augsburg eröffnet.
1981 Das Jugendwohnheim St. Ulrich im Caritasweg in Augsburg wird zu einem Wohnheim für 55 Behinderte umgebaut. In Aichach nehmen
die Ulrichswerkstätten eine Werkstätte mit 120 Plätzen in Betrieb. Eröffnung einer Psychosozialen Beratungsstelle in Donauwörth
und eines Sozialpsychiatrischen Dienstes in Günzburg. Karl-Heinz Zerrle tritt als Caritaspfarrer seinen Dienst an.
1982 Trotz Kriegsrecht unterstützt die Caritas polnische Bistümer mit über 500 Tonnen Hilfsgütern. In Günzburg, Lindau und Füssen
werden Psychosoziale Beratungsstellen eröffnet.
1983 Das Altenpflegeheim St. Wolfhard (ehemaliges Ostkrankenhaus) in Augsburg wird in Erbpacht vom Caritasverband übernommen. Nach
Umbau bietet es Platz für 65 Senioren. In Oberstaufen wird das Altenheim St. Elisabeth mit 90 Plätzen eingeweiht.
1984 Caritaspfarrer Karl-Heinz Zerrle wird zum 2. Caritasdirektor ernannt. In Landsberg wird ein Sozialpsychiatrischer Dienst eröffnet.
1985 Die Außenstelle der Ulrichswerkstätten in Schwabmünchen wird eingeweiht und in Augsburg eine Gärtnerei geschaffen. Als Modellprojekt
eröffnen die Ulrichwerkstätten eine Förderstätte für 40 schwerstbehinderte Menschen.
1987 In Donauwörth wird ein Sozialpsychiatrischer Dienst eröffnet.
1988 Eine Caritas-Aidsberatungsstelle in Augsburg wird eingerichtet.
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Diözesancaritasdirektor Prälat Karl-Heinz Zerrle
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1990 Nach 44 Dienstjahren übergibt Caritasdirektor Prälat Hermann Lutz sein Amt an Domvikar Karl-Heinz Zerrle. Das Schulhaus in
Oberbernbach wird zum Umbau in ein Behindertenwohnheim erworben. Die Behindertenbegegnungsstätte St. Radegundis in Steppach
und die Behindertenwerkstätte Albertus Magnus in Günzburg werden eingeweiht. Im Emmausheim Gundelfingen wird eine neue Behindertengärtnerei
in Betrieb genommen. Der Caritasverband eröffnet eine Schuldnerberatungsstelle in Augsburg.
1991 Die Umwandlung der Kreisstellen des Diözesancaritasverbandes in rechtlich eigenständige Kreiscaritasverbände ist abgeschlossen.
Das Behindertenwerk Schweinspoint wird als kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts unter dem Namen Behindertenwerk St.
Johannes selbständig.
1992 Rücktritt von Herrn Diözesanbischof Dr. Josef Stimpfle. Der ehemalige Abtprimas der Benediktiner Dr. Viktor Josef Dammertz
OSB wird im Dezember zum Bischof von Augsburg ernannt.
1993 Der Vorstand fällt den Beschluss, das Altenheim St. Josef und die Familienerholung in Oberreute zu schließen.
1994 Generalvikar Msgr. Konstantin Kohler wird nach der Entpflichtung von Herrn Weihbischof Rudolf Schmid neuer 1. Vorsitzender.
Zur Errichtung einer Werkstätte für Behinderte wird zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst ein Teil des ehemaligen Siemens-Geländes
an der Haunstetter Straße in Augsburg erworben.
1995 Weihbischof Josef Grünwald wird zum Bischofsvikar für "Caritas und Soziales" und somit zum 1. Vorsitzenden ernannt. Er löst
Generalvikar Msgr. Konstantin Kohler ab. Das Altenheim Antoniushaus wird fertiggestellt.
1996 Gründung einer Dienstleistungs-GmbH, der CAC Caritas Augsburg Consulting GmbH. Fertigstellung des Altenzentrums St. Georg
in Mindelheim.
1997 100 Jahre IN VIA - Kath. Mädchensozialarbeit in der Diözese Augsburg. Das ehemalige Jugendhaus Don Bosco in Augsburg wird
als Wohn- und Förderstätte für behinderte Menschen übernommen.
1998 Auf die Nöte von schwerkranken und sterbenden Menschen reagiert der Caritasverband mit dem Aufbau des Fachgebietes Hospiz.
Die Tochtergesellschaften CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH für die stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe
in bisheriger Trägerschaft des Diözesancaritasverbandes und die CSW Caritas Solidarwerk gGmbH werden gegründet.
1999 Direktor Msgr. Karl-Heinz Zerrle wird zum Landescaritasdirektor gewählt. Die Bungalows der Familienerholung in Oberreute werden
verkauft, ebenso das Müttergenesungsheim St. Elisabeth in Utting.
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Diözesancaritasdirektor Msgr. Dr. Peter Neher
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2000 Subregens Dr. Peter Neher wird zum neuen Diözesancaritasdirektor ernannt. Die Trägerschaft der Sozialpsychiatrischen Dienste
Landsberg und Neuburg-Schrobenhausen werden an die Kreiscaritasverbände Landsberg und Neuburg-Schrobenhausen übergeben. Für
den Diözesancaritasverband wird eine neue Organisationsstruktur erarbeitet und eingeführt.
2001 Die Kreiscaritasverbände werden Anstellungsträger für ihr Personal. Die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle Kaufbeuren wird
an den dortigen Caritasverband übertragen. Es erfolgt der Spatenstich zum Bauvorhaben Kitzenmarkt für das Alten- und Pflegeheim
St. Verena und die Anlage "Betreutes Wohnen". Das ehemalige Altenheim St. Josef in Oberreute wird verkauft. Die CAC Caritas
Augsburg Consulting GmbH wird aufgelöst und deren Geschäftstätigkeit wieder vom Diözesancaritasverband übernommen. Das von
Mitarbeitenden erarbeitete Leitbild für den Diözesancaritasverband wird verabschiedet.
2002 Das neue Caritas-Seniorenzentrum St. Martin in Lindenberg und eine neue Außenwohngruppe der Albertus-Magnus Wohnstätten in
Offingen werden eröffnet. Ein verbandsinternes Konzept für Fundraising zur (finanziellen) Mittelbeschaffung wird erarbeitet.
Die ersten Schritte der Umsetzung beginnen.
2003 Das Caritas-Seniorenzentrum St. Verena (Träger CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH) wird in Augsburg eröffnet. Ebenfalls
wird im Augsburger Hochfeld die Behindertenwerkstätte der Ulrichswerkstätten Augsburg (Träger CAB) eröffnet. Das Haus St.
Mechthild und das Agnesheim, Häuser für Mädchen und junge Frauen, in Augsburg müssen geschlossen werden. Außerdem wird wegen
Mittelkürzungen des Bezirks Schwaben und der Krankenkassen der Sozialpsychiatrische Dienst Augsburg-Stadt geschlossen. Der
Sozialpsychiatrische Dienst in Neu-Ulm wird mit Günzburg zusammengelegt. Diözesancaritasdirektor Msgr. Dr. Peter Neher wird zum neuen Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes in Freiburg gewählt.
Herr Domkapitular Msgr. Peter C. Manz wird zum 1. September 2003 neuer Augsburger Diözesancaritasdirektor.
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